Funktionsdiagnostik & -therapie

Was ist CMD? – Ihr Spezialist in Trudering klärt auf

Was viele nicht vermuten: Bei Schmerzen in Kopf, Nacken oder Schultern aus ungeklärter Ursache, kann eine Funktionsstörung im Zusammenwirken von Zähnen, Kaumuskulatur und Kiefergelenk Grund des Übels sein. Schon minimale Fehlstellungen oder Dysfunktionen können sich teils drastisch auswirken.

Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Missverhältnis zwischen Schädel und Unterkiefer. Der Begriff craniomandibuläre Dysfunktion leitet sich ab von dem lateinischen Wort "cranium" für Schädel und "mandibula" für Unterkiefer. Der unbewegliche Oberkiefer gehört dabei dem Schädel an, während der bewegliche Unterkiefer gesondert betrachtet wird.

Ist die Interaktion zwischen Ober- und Unterkiefer fehlerhaft, macht sich das durch eine inkorrekte Gebisslage bemerkbar. Das kann mit einer vermehrten Druckbelastung einhergehen, die sich auf die angrenzende Muskulatur ausübt. Verspannungen und Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat sind die Folge. Betroffen sind in der Regel Zähne, Kiefergelenke, das Gesicht oder der Kopf- und Nackenbereich. Aber auch Schultern und Rücken können von den Auswirkungen negativ beeinflusst werden.

Die gute Nachricht: Ihr CMD-Spezialist kann die Fehlstellung und die damit verbundenen Beschwerden in den meisten Fällen erfolgreich behandeln. In unserer Praxis in München-Trudering nehmen wir uns Zeit, mit Ihnen gemeinsam zu besprechen, welche Lösung für Sie die beste ist.

Wie behandelt der CMD-Spezialist?

Ebenso wie in vielen anderen Bereichen ist es bei einer craniomandibulären Dysfunktion von entscheidendem Vorteil, wenn diese so früh wie möglich erkannt wird. Zögern Sie also nicht – suchen Sie einen CMD-Spezialisten auf, auch wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Beschwerden daher rühren. Gemeinsam erörtern Sie die Symptome und kommen einer Diagnose Schritt für Schritt näher.

Hier kommt zunächst die Funktionsdiagnostik zum Einsatz. Dabei unterscheidet man zwischen der klinischen und der instrumentellen Funktionsanalyse. Bei der klinischen Variante wird die Kau- und Kopfmuskulatur manuell vom CMD-Spezialisten untersucht: Das Abtasten der Muskelbereiche im Kiefer mit einem einhergehenden Druckschmerz liefert einen ersten Hinweis auf eine eventuelle craniomandibuläre Dysfunktion. Die Druckempfindlichkeit des Kiefergelenkes wird ebenso ermittelt wie die Körper- und Kopfhaltung des Patienten. Außerdem erfolgt eine Untersuchung des Bewegungsumfangs des Kiefers sowie dessen Seitwärtsbewegung. Ein Belastungstest kann ebenfalls hilfreich sein.

Um eine endgültige Diagnose stellen zu können, zieht der CMD-Arzt die instrumentelle Funktionsanalyse hinzu. Hilfestellung bieten bei diesem Verfahren moderne Messgeräte, die bereits minimale Bewegungen und Verschiebungen im Unterkiefer aufzeichnen. Die gemessenen Werte werden im Anschluss anhand eines Gipsmodells des Kiefers in einen Gelenksimulator übertragen. Auf diese Weise werden die Disharmonien im Kauapparat rekonstruiert und die Beschwerden nachvollzogen. Zudem sind klassische Methoden wie Röntgen und MRT eine wertvolle Unterstützung.

Nach der Funktionsdiagnostik: Linderung anhand einer Schienentherapie

Eine Aufbissschiene ist die erste Wahl im Kampf gegen die Schmerzen. Dafür wird ein Abdruck des Kiefers genommen, um daraufhin eine passgenaue Schiene aus Kunststoff anfertigen zu können. Diese bietet zum einen Schutz vor zu starker Abnutzung des Zahnschmelzes, zum anderen entlastet sie die Kiefergelenke durch eine Verminderung des erzeugten Drucks, was automatisch zu einer entspannteren Kaumuskulatur führt und die damit verbundenen Schmerzen lindert. Zudem verhindert die Schiene das Zähneknirschen.

Darüber hinaus sollen anhand der Aufbissschiene weitere Gelenkschädigungen (Arthrose) gestoppt werden. Kiefergelenkbeschwerden, wie ein Knacken, werden ebenso minimiert. Weitere Vorteile einer Schiene sind die erhöhte Bissstellung (was einen zu niedrigen Biss ausgleicht), eine korrigierte Position und Stabilisierung der Kiefergelenke sowie der Gelenkscheibe, die Vermeidung von störenden Kontakten im Biss und eine Ergänzung fehlender Kontaktflächen.

Je nach Schweregrad der craniomandibulären Dysfunktion muss die Schiene nur nachts oder rund um die Uhr getragen werden. Des Weiteren gibt es noch die Positionierungsschiene: Die Einsatzgebiete beschränken sich hierbei auf Arthrosen und die Korrektur von krankhaften Verlagerungen der Gelenkteile.

Die "symptomatische Schiene" bei Ihrem CMD-Arzt

Die Schienen unterscheiden sich je nach Einsatzgebiet voneinander. Die sogenannte "symptomatische Schiene" beispielsweise wird beim Zähneknirschen eingesetzt. Da der Patient in dem Fall (insbesondere während des Schlafes) die Zähne stark aufeinanderpresst und teilweise mit ihnen knirscht, ist die Gefahr des Abriebes groß. Um dies zu verhindern, setzt der CMD-Zahnarzt die Schiene symptomatisch gegen das weitere Abreiben ein. Sie dient somit zum Schutz des Zahnschmelzes. Hierbei wird gegen die Symptome angegangen, jedoch nicht die Ursache bekämpft. Demnach hilft diese Schiene lediglich dabei, während des Tragens die Folgen zu vermeiden. Durch das stetige Pressen muss die Schiene in den meisten Fällen regelmäßig erneuert werden.

Kausale Schienen von Ihrem CMD-Zahnarzt

Auf die Ursache wird hingegen mit kausalen Schienen eingegangen. Diese müssen 24 Stunden getragen werden (auch zum Essen), um die Bisslage neu zu etablieren. Nach Abschluss der Schienenvorbehandlung wird nachvermessen, damit im nächsten Therapieschritt die Bisslage auf die Zähne übertragen wird.

Gesamtes Dienstleistungspektrum Ihres CMD-Spezialisten in München-Trudering

Neben der Behandlung von CMD hat unsere Münchener Zahnarztpraxis noch zahlreiche andere Leistungen für Sie im Angebot. So wird bei uns zusätzlich zur Funktionsdiagnostik und -therapie die Fachrichtung der Parodontologie großgeschrieben. Die Zahnästhetik erfährt zu der Zahnheilkunde ihre volle Aufmerksamkeit. Zahnreinigung und Bleaching gehören selbstverständlich ebenso in die Bandbreite unserer Leistungen. Hinzu kommen außerdem die Wurzelbehandlung bzw. Endodontie, der hochwertige Zahnersatz, die CEREC®-Vollkeramikrestauration sowie Zahnimplantate.

Über unsere Praxis

Die Wünsche, Bedürfnisse und Empfindungen des Patienten stehen in unserer Zahnarztpraxis in München-Trudering an erster Stelle. Wir schaffen für Sie eine lockere und angenehme Atmosphäre, damit sich Ihr Besuch für Sie so angenehm wie möglich gestaltet. Oberstes Gebot ist es, die Zahnsubstanz am Leben zu erhalten und Ihnen die Freude an Ihrem Lächeln zurückzugeben. Nicht nur der einzelne Zahn, sondern der gesamte Kauapparat stehen hier im Fokus. Dabei kommen biokompatible sowie hochwertige Materialien zum Einsatz. Ein hochmoderner Arbeitsstandard wird Ihnen durch regelmäßige und intensive Fortbildungen des gesamten Praxisteams garantiert.

CMD bei Ihrem Spezialisten in Trudering behandeln lassen

Konnten Sie nun ein oder mehrere Symptome wiedererkennen, ist eine Abklärung durch einen CMD-Spezialisten ratsam. In der Münchener Praxis von Dr. Nicola Eickmann sind Sie bestens aufgehoben. Ein freundliches sowie kompetentes Team und exzellent ausgebildete Zahnärztinnen erwarten Sie hier. Unsere moderne Praxis rundet die positive Atmosphäre ab. Ein Termin garantiert Ihnen kurze Wartezeiten – vereinbaren Sie diesen noch heute telefonisch unter der Rufnummer +49 89 430 460 8 während der angegebenen Sprechzeiten. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!