Parodontologie

Parodontologie in München-Trudering: nachhaltige Behandlung

Eine Infektion des Zahnbettes kann gut behandelt werden. Dr. Nicola Eickmann – Ihr Parodontologie-Spezialist in München-Trudering – bietet eine sanfte und effiziente Therapie.

Womit befasst sich die Parodontologie und wie entsteht Parodontitis?

Die Parodontologie umfasst die Behandlung einer Infektion des Zahnbettes. Dabei steht der Begriff Parodontium für "Zahnhalteapparat". Da der gesamte Apparat davon betroffen ist, spricht man auch von einer Erkrankung des Zahnhalteapparates. Diese wird durch Bakterien verursacht, die sich vermehren und zu einer Entzündung führen: die Parodontitis entsteht. Das geschieht durch Säuren und Giftstoffe, die Keime ausscheiden, in Folge dessen das Zahnfleisch anschwillt.

Mit der Zeit löst sich die Verbindung zwischen Zahn und Zahnfleisch, sodass ein Zwischenraum entsteht. Hier spricht man von der sogenannten Zahnfleischtasche – für Keime ein optimaler Lebensraum. Nun tritt die natürliche Immunabwehr des Körpers ein: Zellen, die für den Knochenabbau zuständig sind, werden aktiviert und zerstören Zahnhalteapparat und Knochen. Der Zahn tritt Stück für Stück aus dem Fleisch hervor, bis er lockerer wird und schließlich herausfällt.

Welche Ursachen hat Parodontitis?

Die Ursache liegt in erster Linie in der Entstehung und Verbreitung von Keimen. Aus diesem Grund spielt die Dentalhygiene eine ausschlaggebende Rolle: Je weniger Möglichkeiten die Keime bekommen, sich zu vermehren, desto geringer ist die Gefahr einer Entzündung. Auch Zahnstein ist eine besorgniserregende Grundlage für die Zahnfleischentzündung. Obwohl sich dieser aufgrund einer körpereigenen Abwehr gegen Krankheiten bildet, können Bakterien auf seiner Oberfläche rascher wachsen. Eine regelmäßige Zahnsteinentfernung ist daher essenziell. Aufgrund der Übertragbarkeit von Keimen können sich Menschen theoretisch gegenseitig anstecken, sofern sie sich nicht an die Prophylaxe halten.

Das Rauchen ist ein weiterer entscheidender Faktor, denn Nikotin hemmt die Durchblutung des Zahnfleisches. Das natürliche Abwehrsystem kann die Keime nicht bekämpfen, da die Immunzellen wegen der eingeschränkten Durchblutung nicht mehr vollständig dorthin gelangen. Hormonelle Umstellungen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder persönliche Anfälligkeiten können ebenfalls Gründe für die Entstehung dieser Zahnfleischerkrankung sein.

Wie können Sie vorbeugen?

Um einer Zahnfleischentzündung vorzubeugen, ist es erforderlich, sich mindestens zweimal am Tag die Zähne zu putzen. Damit der Zahnschmelz nicht angegriffen wird, sollte dies frühestens eine halbe Stunde nach der Mahlzeit geschehen. Die regelmäßige Anwendung von Zahnseide ist ebenso wichtig, um auch die Beläge in den Zahnzwischenräumen zu beseitigen. Interdentalbürstchen können zusätzlich helfen. Ihr Zahnarzt für Parodontologie zeigt Ihnen die richtigen Handgriffe dafür.

Zungenschaber und Mundspülungen verringern das Bakterienwachstum – bei Letzterem ist jedoch die maximale Anwendungsdauer zu beachten. Eine professionelle Zahnreinigung ist ebenfalls zu empfehlen. Diese erfolgt nach individueller Absprache mit Ihrem Parodontologie-Spezialisten. Halbjährliche Vorsorgeuntersuchungen reduzieren das Risiko eines unbemerkten Fortschreitens der Entzündung.

Eine gesunde Lebensweise – insbesondere der Verzicht aufs Rauchen – spielen auch bei der Zahngesundheit eine entscheidende Rolle. Außerdem sollten Grunderkrankungen behandelt werden, um andere Ursachen bestmöglich zu vermeiden.

Was sind die Symptome von Parodontitis?

Tückisch an dieser Krankheit ist, dass sie lange Zeit keine Schmerzen oder anderweitige Beschwerden verursacht. Somit bleibt sie vorerst unbemerkt und hat Zeit, fortzuschreiten. Ein erstes sichtbares Anzeichen kann Zahnfleischbluten sein. Rötungen und Schwellungen sollten zum Anlass genommen werden, einen Zahnarzt für Parodontologie aufzusuchen. Eine Empfindsamkeit gegenüber Wärme und Kälte sowie Schmerzen kommen im weiteren Verlauf hinzu. Mundgeruch ist eine weitere mögliche und unangenehme Begleiterscheinung. In sehr weit fortgeschrittenem Stadium beginnen sich die Zähne zu lockern, bis sie herausfallen.

Breitet sich die Infektion aus, kann sie auch den Rest des Körpers beeinträchtigen und sogar schwere Erkrankungen auslösen: Diabetes kann sich verschlechtern, das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle sowie Frühgeburten bei Schwangeren kann steigen. Umso wichtiger wird der Gang zum Parodontologie-Spezialisten.

Wie sieht die Parodontitis-Behandlung aus?

Nach einer gründlichen Untersuchung der gesamten Mundhöhle werden die Zahnfleischtaschen sondiert und der Parodontal Screening Index (PSI) bestimmt. Kommt eine Infektion infrage, misst der Parodontologie-Spezialist alle Zahnfleischtaschen sowie ihren Lockerungsgrad. Röntgenaufnahmen gewähren einen Einblick in den Zustand der Knochen und helfen dabei, andere Ursachen auszuschließen.

Ist eine Parodontose-Behandlung notwendig, müssen die Keime beseitigt und die Entzündung gestoppt werden. Eine gründliche Reinigung durch den Zahnarzt für Parodontologie ist dabei der erste Schritt. Damit dies in Verbindung mit der Entzündung schmerzfrei ablaufen kann, geschieht es unter örtlicher Betäubung. Meist reicht diese Art der Therapie schon aus, um die Infektion erfolgreich zu behandeln.

Bei außergewöhnlich tiefen Zahnfleischtaschen oder fortwährender Entzündung ist ein kleiner chirurgischer Eingriff an der betroffenen Stelle erforderlich. In dem Fall löst der Zahnarzt Fleischränder vom Zahn, um alle Beläge und erkranktes Gewebe entfernen zu können. Das ermöglicht auch eine reibungslose Durchführung der späteren Hygienemaßnahmen. Anschließend werden die Wurzeloberflächen wieder geglättet. Sind besondere Keime die Ursache, ist ein Antibiotikum notwendig.

Ihre Parodontologie in Trudering

Dr. Nicola Eickmann verfügt über langjährige Erfahrungen in verschiedenen renommierten Zahnarztpraxen in Deutschland. Hinzu kommen Gastaufenthalte in Stockholm und in deutschen Kliniken, wie der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, sowie diverse Fortbildungen bei Zahnärzten für funktionsorientierte und ästhetische Zahnheilkunde und Endodontie. Ein Intensivseminar zur chirurgischen Praxis (IPI), ein Curriculum der Implantologie (IPI) sowie für zahnärztliche Hypnose bereichern ihr Fachwissen zusätzlich.

Unsere Münchener Gemeinschaftspraxis arbeitet nach modernsten Standards. Wir verwenden ausschließlich biokompatible und hochwertige Materialien. Laufende Fortbildungen ermöglichen die Arbeit auf neuestem Stand. Ein großes Team und eine moderne Praxis sorgen dafür, dass Sie sich rundum wohlfühlen.

Neben der Parodontologie umfassen die Leistungen der Zahnarztpraxis Waldtrudering insbesondere die Funktionsdiagnostik und -therapie. Ästhetische Zahnheilkunde, Wurzelkanalbehandlungen/Endodontie, hochwertiger Zahnersatz, CEREC®-Vollkeramikrestauration und Zahnimplantate sind weitere wesentliche Bestandteile unserer Praxis. Die professionelle Zahnreinigung sowie Bleaching machen das Angebot komplett.

Vorbeugung und Therapie in der Münchener Parodontologie

Mit der richtigen Prophylaxe im Alltag und regelmäßigen Besuchen bei Ihrem Zahnarzt für Parodontologie, tragen Sie zum Erhalt eines gesunden Zahnfleisches bei. Sollte es dennoch zu Beschwerden kommen, bieten unsere Parodontologie-Spezialisten eine erfolgreiche Therapie. Das Münchener Praxisteam rund um Dr. Nicola Eickmann freut sich auf Ihren Besuch. Um Ihnen kurze Wartezeiten zu ermöglichen, ist eine telefonische Terminvereinbarung sinnvoll. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns – Ihrer Zahngesundheit und Ihrem Wohlbefinden zuliebe.